Projektbeschreibung

Im Auftrag der Max-Planck-Gesellschaft evaluierte ich die Konzeption eines Langzeitarchivs für audiovisuelle Forschungsdaten auf Basis des OAIS-Referenzmodells (Open Archival Information System). Ziel war die Entwicklung einer nachhaltigen, modularen Open-Source-Architektur zur strukturierten Verwaltung und langfristigen Sicherung digitaler Objekte.

Ausgangssituation: 

Für ein wissenschaftliches Filmarchiv sollte eine zukunftsfähige, skalierbare Infrastruktur zur langfristigen Archivierung und Verwaltung digitaler Forschungsdaten evaluiert werden.

Projektziel: 
  • Analyse bestehender Archivstrukturen 
  • Evaluierung archivrechtlicher und technischer Anforderungen 
  • Entwicklung eines konzeptionellen Architekturmodells 
  • Integration von Digital-Object-Repository-Prinzipien 
  • Sicherstellung von Nachhaltigkeit, Skalierbarkeit und Langzeitverfügbarkeit
Konzeption & Struktur: 

Das Projekt fokussierte auf die Verbindung archivtheoretischer Prinzipien (OAIS) mit einer modularen Open-Source-Systemarchitektur. Ziel war die Trennung von Speicher-, Metadaten- und Zugriffsebenen zur langfristigen Stabilität des Systems.

Projektverantwortung: 

Konzeptionelle Evaluation, Anforderungsanalyse und Architekturmodellierung.

Technische & strukturelle Umsetzung: 
  • OAIS-Referenzmodell 
  • Open-Source-Repository-Prinzipien 
  • Modular aufgebaute Systemarchitektur
Wirkung & Weiterentwicklung: 

Es entstand ein belastbares Architekturkonzept für eine nachhaltige digitale Archivlösung im wissenschaftlichen Kontext.